FUTURE SKILLS Index

by Stefan Weiss
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Was brauchen wir wirklich? Und wie „enablen“ wir das?
Die Lösung dieser Fragen machte mich neugierig und so entstand:
Der FUTURE SKILLS Index und das FUTURE SKILLS Training.
Stefan Weiss

In einer VUCA Welt müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter mit den skills befähigen, die den nachhaltigen Erfolg sichern. Weltweite Studien liefern wichtige Informationen über die zukünftigen Fähigkeiten von Mitarbeitern und Führungskräften. Doch wie verlässlich ist eine einzelne Studie? Welches Ergebnis kommt heraus, wenn man die Studien miteinander vergleicht?

Mit diesen Fragen ist bei mir die Idee des FUTURE SKILLS Index entstanden, eine Art offener „Orientierungsindex“ als belastbare Entscheidungsgrundlage für die Unternehmensstrategie. Dabei verdichtet und aktualisiert der Index Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu Kernaussagen. Doch ich wusste nicht, auf was ich mich einließ! Denn wie in jeder einfachen Idee, steckt der Teufel im Detail (wie Sie unten weiterlesen können). Doch zuerst möchte ich Ihnen die drei TOP FUTURE Skills vorstellen, die Mitarbeiter und Führungskräfte für die Zukunft brauchen:

1. Platz: Unternehmerisch denken und handeln
2. Platz: Kreativität
3. Platz: Zusammenarbeit

Unternehmen und Organisationen müssen also Wege und Methoden finden, diese skills bei Ihren Mitarbeitern möglichst zügig zu „enablen“. Denn eines ist sicher: Die Zukunft selbst wartet nicht. Sie wird angetrieben vom Markt, Technologie und Wirtschaft. Wir können diese Entwicklung nicht aufhalten. Wir können nur versuchen, die richtigen Skills zu entwickeln – und so aktiv an der Mitgestaltung der eigenen Zukunft teilnehmen.

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Sind wir bereit für die Zukunft?

Wie entsteht der FUTURE SKILLS Index?

Der FUTURE SKILLS Index basiert auf den Texten neuester internationaler Studien und Empfehlungen. Die Autoren sammelten ihre Informationen zum einen aus eigenen Umfragen und zum anderen aus unterschiedlichsten Medien, welche im Quellennachweis der Studien aufgeführten wurden. Dies waren z. B. Studien, Bücher, Blogs, Zeitungs- und TV Berichte, Interviews, Wikipedia Einträge und vieles mehr. Aus dieser Mischung verdichteten die Autoren wiederum ihre Thesen und bereiteten diese für die Veröffentlichung inhaltlich und grafisch auf, um dem Leser eine optisch ansprechende und inhaltlich strukturierte und gut lesbare Studie anzubieten. Diese Inhalte wurden dann wie folgt analysiert bzw. verglichen:

Schritt 1: Der Inhalt wurde gelesen, bewerten und Ähnliches zu einem Thema bzw. Skill gebündelt.
Schritt 2: KI analysierte den reinen Text (UTF-8) und versuchte Muster zu erkennen, zu verdichten und diese zu bewerten.

In dieser scheinbar einfachen Aufgabe spiegelt sich die ganze Komplexität von Textinformationen und deren verlässlicher Bewertung wieder. Woher kommen die Informationen? Hat sich vielleicht ein Fehler im Quellennachweis eingeschlichen? Wie wurde ausgewertet? Wurden Textpassagen von der Agentur für die optische Gestaltung der Studie verändert? Informationen gehen also durch viele „menschliche“ Filter, bis sie als finaler Text vor uns liegen. Und am Ende liest diesen Text ein Mensch mit seiner ganz eigenen Brille. Texte sind also sehr „menschlich“.

Menschen können Prosa lesen
KI kann (nur) Tabellen lesen
Stefan Weiss

Deshalb galt meine Hoffnung der KI! Ich war mir sicher, dass KI diese „menschlichen Schwachstellen“ erkennen und neutralisieren können wird – doch ich wurde bitter enttäuscht. KI besitzt zwar die Fähigkeit, riesige Informationsmengen zu verarbeiten. Doch nur wir Menschen sind fähig, Texte mit Kontext mit Bildern, Gefühlen und Absichten zu erkennen. KI in der Texterkennung kann nur versuchen, Muster zu erkennen und diese in eine sinnvolle Relation zu setzen. Ich arbeite zwar mit großer Neugierde daran, eine KI taugliche Lösung zu evaluieren, die sich mit viel Gefühl und Intuition durch die Studientexte „crawlt“ und perfekte Essenzen ausspukt – doch bis dahin ist der FUTURE SKILLS Index sehr „human“.

Doch das Hauptziel des FUTURE SKILLS Index ist nicht, eine perfekte Analysemethode für Texte zu finden, sondern eine fundierte Orientierung anzubieten, um eine Diskussion im Unternehmen anzustoßen, welche skills wirklich benötigt werden. Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, dass es meistens nur um einen Skill geht, der bei den Menschen „enabled“ werden muss, um auch in Zukunft nachhaltig erfolgreich zu bleiben. Die Kunst ist es, genau diesen fehlenden Skill zu finden.

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